3D drucken für kleines Geld

Seit über 20 Jahren gibt es sogenannte 3D-Drucker, die durch Drucken in Schichten oder durch punktförmige Laserbestrahlung (mehrere Hochenergie-Laser aus verschiedenen Richtungen erzeugen Wärme an einem einzigen Punkt um dort ein Kunststoff-Substrat zu festigen) teilweise sehr komplexe 3D-Objekte erzeugen können.

Heutzutage findet sich so etwas z.B. in jedem besseren Zahnlabor, teilweise sogar direkt beim Zahnarzt um Zahnersatz bzw. exakt passende Formen anhand eines zuvor durchgeführten 3D-Scans zu erstellen. Diese Geräte haben den klassischen Modell-Bauer, der primär für Industrie-Betriebe bedingt funktionsfähige Modelle erstellt, die Arbeit erleichtert, aber leider auch um eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätze gebracht, ihm die Arbeit also abgenommen. Das Berufsbild hat sich gewandelt – musste er früher ein talentierter Fein-Handwerker sein, der mit der Feile wahre Wunder vollbrachte, so ist er heute eher CAD-Designer mit einem Talent dafür die Dinge in die richtigen Zusammenhänge zu bringen.

Die Kunst in 3D zu drucken war bisher extrem teuer, für Hobbyisten geradezu unbezahlbar, denn selbst die einfachsten Geräte kosten mehrere 10tausend Euro.

Wer aber Spaß an der Sache hat, kann mit dem Aufwand von etwa 500,- Euro und einigen Stunden Arbeit so einen 3D-Drucker selber bauen.

Das Projekt Gemeinschaftsprojekt RepRap auf das ich bei Haxx.se gestoßen bin, bietet alle dafür nötigen Bestandteile als OpenSource an und wenn man seinen Drucker erst einmal fertig hat, kann man sich den nächsten sogar selber drucken!

Die treibende Kraft…

…hinter allem ist doch immer schon die Sexualität gewesen. Machen wir uns nichts vor, schon Bruce Low besang damals im Lied „Noah“ Gott zitierend

seid fruchtbar und mehret euch
und reizt mich nicht.

So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Erotik-Industrie auch in Krisenzeiten noch recht beachtliche Umsätze macht. Das ist auch ihrem immer wieder neuen Erfindungsreichtum und der Fähigkeit geschuldet, immer am Nerv der Zeit zu sein und auch neue Technologien wie damals BTX und später das Internet für sich zu nutzen.

Neue Medien sind fast zwangsläufig auch immer ein Heim für die Erotik.

So war es damals auch die Erotik-Industrie, die die ersten DVDs auf den Markt brachte, bei der man zwischen verschiedenen Perspektiven umschalten konnte. So etwas war bei normalen Filmen die absolute Ausnahme und ich glaube, viele Besitzer eines DVD Players dürften sich bis zur Ablösung durch Blu-Ray gefragt haben, wozu es diese Taste auf der Fernbedienung eigentlich gibt.

Auch den nächsten Technologie-Sprung hat die Branche mitgemacht. So gab es sehr schnell nach dem Erscheinen von HD-DVD und Blu-Ray – auch gegen den Widerstand der Format-Inhaber, die diesen ‚Schmuddel‘ nicht auf ihren Formaten haben wollten – die ersten super hochaufgelösten Filme, bei denen dann leider auch über die Maßen deutlich wurde, dass so manche Darstellerin bei ihrer Oberweite durch chirurgische Kunst nachhelfen lies. So eine OP-Narbe und die Risse in der Haut einer zum Bersten gespannten Brust in höchster Auflösung sind halt nur etwas für ganz spezielle Fetische…

Und natürlich kommt auch schon die nächste Neuerung in großen Schritten auf uns alle zu. Die 3D-Fernseher werden gerade Hof fähig gemacht, von der CES kommen fast stündlich Berichte aus den Presse-Schauen der großen Fernseher-Hersteller, die von den neuen Technologien ihrer Geräte berichten und kurz vor den Feiertagen wurde ein neuer abwärtskompatibler 3D Blu-Ray Standard verabschiedet, der das Bild im wahrsten Sinne des Wortes plastisch macht.
Auch die ersten HD fähigen 3D-Kameras sind bereits in der Mache, für den Hausgebrauch noch etwas teuer (so ca. 21.000,- US-Dollar), aber für bestimmte Filmstudios sicherlich schon reizvoll genug.

Und wie oben schon angedeutet. Die Erotik-Industrie wird auch hier wieder einer der Vorreiter sein. Sie werden uns fernab der Computer-generierten 3D-Filme aus den Kinos zeigen, was mit 3D so alles ‚drin‘ ist. Das ist mal so sicher wie das Amen in der Kirche.

Womit ich den Kreis zu Noah wieder geschlossen hätte 😉

Update: Ich komme wie üblich zu spät… (und das ist nicht sexuell gemeint 😉 und ja, es sind drei Links!)