Recovery in der früh für Nüsse…

Vor knapp einer Stunde wurde mein OnePlus One im Zuge einer Ticketbearbeitung (der Bildschirm macht Probleme, wird weiß und streifig, natürlich hilft da eine Software-Installation nicht, aber was solls, ich stehe ja gerne an einem Sonntag um 04:45 auf, vor allem wenn ich am Vortag noch beim Pispers war und erst nach Mitternacht ins Bett komme, Pispers war übrigens wie immer großartig) durch eine Remote-Sitzung auf Oxygen OS geflasht.

Um die Treiberinstallation der Qualcomm-Treiber zu ermöglichen hat er den mitgelieferten CERT an fast alle Stellen des Systems installiert. Danach wurde noch die Signatur-Prüfung aus und der Windows Testmodus eingeschaltet.

bcdedit.exe -set loadoptions DDISABLE_INTEGRITY_CHECKS
bcdedit.exe -set TESTSIGNING ON

Erst dann hat er den Treiber installiert. Den kompletten Vorgang habe ich hier schon mal gelesen, aber so noch nicht vollzogen, weil nie benötigt. Dort findet sich auch ein Link auf die Treiber die OnePlus übrigens nur in einem verschlüsselten Archiv zum Download anbietet – als Vorbereitung auf die Sitzung – und während der Sitzung dann auspackt (mit einem über 100 Zeichen langen Passwort).
Die dargestellte Methode ist der allerletzte Ausweg wenn man seinen Bootloader gekillt hat und sonst nichts mehr geht. Die Qualcom-Treiber Methode arbeitet über eine Software-Emulation direkt mit dem Chip auf dem Handy und benötigt die Zusammenarbeit mit dem Bootloader nicht.

Danach durfte ich den Rechner neu starten und dann das Smartphone – den Tip kannte ich so noch nicht – mit gedrückter Volume-Up-Taste an das USB-Kabel stecken. Und dann hat er mit einem entsprechenden Hilfsprogramm – findet sich im Download von Oxygen OS im verlinkten Thread oben- das Handy komplett neu geflasht. Ging recht schnell, der Hardware-Defekt ist aber – wie zu erwarten war – immer noch vorhanden. Der tritt ja sogar während des Bootvorgangs auf.

Deshalb eskaliert er mein Ticket jetzt um eine Stufe und ich bekomme einen Austausch.

Leider hat der Knilch die Einstellungen meines Rechners nicht wiederrufen und so habe ich dann selber mal geschaut. Um obiges wieder Rückgäng zu machen (und die blöde Einblendung auf dem Desktop wieder los zu werden) muss folgendes durchgeführt werden (mit einem abschließenden Neustart):

bcdedit.exe -set loadoptions DENABLE_INTEGRITY_CHECKS
bcdedit.exe -set TESTSIGNING OFF

So. Und jetzt erst mal Frühstück. Echt früh.

Multivolume RAR Archive richtig benennen

Ich habe hier ein paar Multi Volumen Archive RAR-Dateien ohne korrekte Benennung.
Es scheint keine einfache Möglichkeit zu geben, diese korrekt zu benennen, rar selber kann aber die Nummer der Datei innerhalb des Archives ausgeben:

unrar vt dateixxx.rar

Im Text-Ende steht dann etwas von „Volume xxx“.

Wie aber erstelle ich mir daraus wieder die ‚richtigen‘ Namen bzw. einen Namen über den ich das Archiv dann wieder richtig auspacken kann?

Das hier ist immerhin ein Anfang. Mal sehen, ob ich es noch besser hin bekomme.

for f in *.rar; do echo -n "mv $f "; unrar v "$f" | sed -n 12p | awk 'BEGIN {ORS=""}/volume /{printf "%-2s", $NF}'; echo - ".rar" ; done;

Gelistet wird jeweils der alte Dateiname plus die Information, welche Reihenfolge sie tatsächlich im Archiv hat.

Inzwischen habe ich eine erheblich verbesserte Version, die das erstellen eines Skripts für die Umbenennung in sich trägt:

for f in *; do echo -n "mv $f "; unrar v "$f" | tail -n2 | head -n1 | awk -F"volume" '{ print $2 }' | awk -F" " 'BEGIN {ORS=""}{printf("archive.part.%03d.rar\n", $1)}'; done;

Und noch eine Version, die jetzt versucht anhand der Dateigröße einen korrekten Namen zu bilden.

for f in *; do echo -n „mv $f „; unrar vt „$f“ | awk -F“Size:“ ‚{ print $2 }‘ | sed ‚/^$/d‘ | sort -b -g -r | head -n1| tr -d ‚ ‚ | awk -F“ “ ‚BEGIN {ORS=““}{printf(„%s“, $1)}‘; unrar v „$f“ | tail -n2 | head -n1 | awk -F“volume“ ‚{ print $2 }‘ | awk -F“ “ ‚BEGIN {ORS=““}{printf(„.part%03d.rar\n“, $1)}‘; done | tee > rename.sh

das scheitert allerdings bei Archivdateien des gleichen Volumes, die mehr als eine Datei enthalten<, da dann für/del>

awk -F"Size:" '{ print $2 }'

Das stimmt jetzt auch nicht mehr. Die korrigierte Version verwendet jetzt eine kombination aus numerischem „sort“ + „head“ um die Größe der größten Datei des Archives als Dateinamen zu verwenden. Das hat in meinem Beispielen wunderbar funktioniert.

Hier eine neuere Variante, die innerhalb der erzeugten Datei nach Endungen sortiert:

for f in *; do echo -n "mv $f "; unrar vt "$f" | awk -F"Size:" '{ print $2 }' | sed '/^$/d' | sort -b -g -r | head -n1| tr -d ' ' | awk -F" " 'BEGIN {ORS=""}{printf("%s", $1)}'; unrar v "$f" | tail -n2 | head -n1 | awk -F"volume" '{ print $2 }' | awk -F" " 'BEGIN {ORS=""}{printf(".part%03d.rar\n", $1)}'; done | sort -k3 | tee > rename.sh 2>&1

Um die Schleife sicherer zu machen könnte man hier noch find einsetzen, damit kann man dann die Dateien auf eine Verzeichnis-Hierarchie und auf nur Dateien einschränken.

find ./ -type f -maxdepth 1 -name "*"|while read f; do echo "$f"; done

Big A… am ARSCH!

Statt eines Updates des letzten Beitrags:

Diese Mitteilung habe ich gerade an den Kundendienst von A.. geschickt.

Hallo!

Bitte stornieren Sie die folgenden Bestellungen:

303-3308693-252XXXX vom 11.09, die ursprünglich eine Vorbestellung war und für die ich wiederholt keine Ware bekommen habe, trotz mehrfacher automatischer Verzögerungs-Ankündigungen. Grüße gehen hier an Herrn oder Frau J… V…, die/der mir ursprünglich von technischen Problemen berichtet und eine baldige Erledigung durch einen Techniker versprochen hatte.
Grüße auch an Herrn D… L…, der mir eine Stornierung und ersatzweise eine Marketplace-Bestellung schmackhaft machen wollte. Wäre ich doch nur darauf eingegangen! Laut Bestellsystem waren zu dem Zeitpunkt noch 8 Geräte bei A… auf Lager, daher habe ich dann doch noch mal an eine Bestellung bei A… gewagt, und zwar diese hier:

303-1251575-477XXXX vom 15.10, für die aber ich keine Ware bekommen habe, trotz automatischer Verzögerungs-Ankündigungen. Grüße für den Versuch die noch offenen Bestellungen irgendwie manuell auszulösen gehen hier an Frau S… S… . Danke für den Versuch, hat leider nichts gebracht. Meine spätere Kontaktaufnahme zu Ihrem Kundendienst resultierte dann in der Bestellung

303-2101615-475XXXX vom 21.10, für die ich wohl ebenfalls niemals Ware erhalten werde, denn auch dafür habe ich gerade eine Mitteilung über eine Lieferverzögerung erhalten. Ausdrückliche Grüße darüber an Ihre Mitarbeiterin Frau F… A…, die diese spezifische Bestellung wohl noch immer beobachtet um den Preis zu korrigieren. Sie hat sich wirklich Mühe gegeben. Auch hier meinen herzlichen Dank!

Wie ich inzwischen zuverlässig weiß, haben andere Kunden im gleichen Zeitraum den Artikel „“ erhalten. Sonntag bestellt, Dienstag erhalten. So etwas war ich bisher auch von A… gewohnt. Nun nicht mehr.

Für eine Erläuterung der Problematik wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Über eine Marketplace-Bestellung (wie damals von Herrn L… empfohlen) erhalte ich jetzt hoffentlich meine Lieferung (aus Spanien, hätte ja, wie schon gesagt lieber bei Ihnen direkt gekauft). Eine Versandbestätigung habe ich jedenfalls schon erhalten. Die nicht erfolgreichen Bestellungen haben mich mittlerweile dazu gebracht andere noch offene Bestellungen bei A… zu stornieren, da ich nicht mehr das Gefühl habe, bei Ihnen gut aufgehoben zu sein, geschweige denn, dass Vorbestellungen bei Ihnen überhaupt Sinn machen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Kai Posadowsky

P.S.: Vielleicht können Sie den Gesamtvorgang ja an höhere Stelle weiter geben, das Lager für den Artikel „“ muss wohl gerade abgebrannt sein oder so etwas. Vielleicht kann man da ja noch Verletzte bergen oder so.

P.P.S: Entschuldigen Sie bitte den bitteren Sarkasmus, ich bin schon fast ein Jahrzehnt Kunde bei A…, aber so etwas ist mir noch nicht passiert.

Letztes Update:
Nach einer längeren Zeit hat sich das Problem jetzt erledigt, die Ware kam von einem Drittanbieter aus Spanien immerhin innerhalb von 4 Tagen an und die bei BigA offenen Bestellungen und die damit verbundenen automatischen Beschwichtigungs-Mails wurden nach nur 3 Wochen erfolgreich entfernt. Aus einer von einem Mitarbeiter versprochenen Wiedergutmachung ist dann leider nichts geworden, aber ehrlich gesagt, die habe ich dann auch nicht mehr erwartet.