Piratenpartei

In vielen Blogs von Piratenpartei-Anhängern die ich lese, haben diese sich teilweise bereits direkt oder indirekt von der Partei distanziert.

Das kann mir jetzt auch anhängen, nachdem ich mir ein neues Layout für mein Blog gesucht habe, dem ist aber nicht so.
Mir persönlich kommt es gerade so vor, als wäre die Piratenpartei derzeit in einer Phase, die entweder irgendwann in die Realisierung sinnvoller Ziele mündet oder eben genau das Gegenteil bewirkt, sie nämlich sich selbst durch interne Streits und übertriebene Kanalisierung von Kräften dermaßen lähmt, dass sie in die absolute Bedeutungslosigkeit abgedriftet. Ich stehe weiterhin positiv den ursprünglichen Zielen gegenüber, bekomme aber leider auch mit, wie die Partei sich innerlich dermaßen zerfleischt und verbeult, dass es noch lange dauern kann bis daraus wieder eine ernst zu nehmende politische Kraft wird.

Ich hoffe darauf dass es am Ende so ist. Die nächsten Wahlen werden aber definitiv eine Schlappe werden. Denn der Strom der aktiven Sympathisanten ist verebbt. Die Ursachen sind vielfältig und von außen auch nicht immer ganz klar. Fakt ist, dass die Partei in den Medien nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Fast könnte man meinen, dass die etablierten sich darüber freuen, dass die ‚paar Leute‘ jetzt dermaßen mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie in der Politik nichts mehr bewegen können.

Das Rentenproblem auf den Punkt gelöst…

Meine Kollegen hatten gerade einen grandiosen Vorschlag, wie man das Rentenproblem lösen kann:

1. Alle Altenheime werden direkt auf die eine Seite einer Autobahn verlegt.

2. Die Kantinen kommen auf die andere Seite.

Das wäre dann eine lupenreine darwinistische aber absolut menschenverachtende Lösung.

… über die man kurz mal lacht, bei der man dann aber Angst und bange wird, weil, es könnte ja sein, dass es ähnliche Pläne bereits in den Köpfen der Politiker gibt…