2 Gedanken zu „Katzen im Glück

  1. Problematisch war das alles schon – etwa ein halbes Jahr zuvor war mein lieber Kater gestorben und hat Arinda alleine zurück gelassen. In der Folge wurde Arinda zwar immer anhänglicher und zutraulicher – sogar erheblich mehr als wir es jemals gedacht haben – aber andererseits konnte ich mich nicht damit abfinden, dass sie den Rest ihres Lebens alleine bleiben sollte.

    Zu dem Zeitpunkt haben wir viel darüber diskutiert und da die Katzen in meinem Haushalt leben, gab meine Meinung dann wohl auch den Ausschlag – vor allem, weil meine Freundin noch nicht so viel Erfahrung mit Katzen hatte wie ich.

    Zu dem Zeitpunkt bekamen wir von einer Freundin der Schwester meiner Freundin die Nachricht, dass ein paar Kätzchen (vom Bauernhof) zu verteilen wären. Es war auch da noch eine schwierige Entscheidung und wir hatten es uns von der Bekannten auch auserbeten Edda notfalls zurück zu geben, falls es nicht mit Arinda klappt.

    Da sie aber noch sehr jung war als sie hier ankam, überwog die Neugier von Arinda doch. Und natürlich haben wir uns in der Anfangszeit ganz besonders liebevoll um Arinda bemüht, damit eben keine Eifersucht aufkam. Inzwischen hat sie sich damit abgefunden, dass da so etwas extrem flinkes schwarzweißes herumdüst und ihr bisweilen auch mal den Schlaf raubt. Ab und zu raufen sie auch mal, liegt aber wohl eher am großen Alterunterschied, Arinda will gerne mal ihre Ruhe haben, und die verrückten 5 Minuten die sie früher öfter hatte sind auch nicht mehr so oft da. Dafür hat Edda statt 5 Minuten gleich ganze verrückte Stunden und tobt hier wie eine Wilde herum – dabei wird natürlich auch mal Arinda einbezogen und sei es nur eine krallenloser Schlag mit der Pfote nach der Art „Du bist dran!“.

    Es funktioniert also eigentlich recht gut. Und Arinda hat erheblich mehr Bewegung als früher 😉

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