Wenn Programmierer Märchen erzählen…

<@Agnar> heute code ich, morgen debug ich und uebermorgen cast ich die koenigin auf int

german bash
Eigentlich mag ich ja solche Sachen nicht. Also, wenn Leute sich in ihrer Geheimsprache unterhalten, aber das da ist nun mal meine eigene Geheimsprache 😉

Und, ich fürchte, ich muss den Witz darin mal wieder meiner Freundin erklären. Die kuckt dann immer so komisch. Gerunzelte Stirn und sowas. Als wäre ich ein klein wenig bekloppt. Bin ich wohl auch…

2 Gedanken zu „Wenn Programmierer Märchen erzählen…

  1. Hmm ich bin wohl blöd. Ich versteh den witz auch nicht, obwohl ich programmieren kann…

  2. Ok, ich erklär mal:
    Das ganze ist eine Anlehnung an den Spruch des Gnoms aus „Rumpelstilzchen“ – dort gibt es die Szene in der der Gnom um das Feuer herum hüpft und ausruft:
    „Heute back‘ ich,
    morgen brau‘ ich,
    und übermorgen hol‘ ich der Königin Kind“
    Und bezieht sich darauf, dass das Ultimatum für die Königin (für die der Gnom zuvor Stroh zu Gold gesponnen hatte und sich als Belohnung deren Erstgeborenes ausgedungen hatte) zu dem Datum abgelaufen ist ihm seinen wahren Namen zu nennen.

    „Heute code ich“ – gleich zu setzen damit ein Programm zusammen zu „backen“ (auch wenn dafür meist Compiler zuständig sind 😉 )
    „morgen debug ich“ – gleich zu setzen, die Fehler des Programmes zu finden und zu beheben
    „übermorgen cast ich die Koenigin auf int“ – ist eine Analogie. Betrachtet man Erwachsene als Ganzzahlen (int), so könnte man eine Frau mit unausgewachsenem Kind als Festkommazahl (real) betrachten. Castet man z.B. in C eine Festkommazahl auf eine ganze Zahl, so wird dabei normalerweise der Rest hinter dem Komma entfernt. Analog dazu also der Königin ihr Kind genommen.

    Puh… und das alles um einen Witz zu erklären. Ich bin zu geek. 🙂

Kommentare sind geschlossen.