Was die Hardware so ausmacht…

….nachdem ich meine Hardware auf einen recht aktuellen Stand gebracht habe, staune ich immer wieder, wie viel aus Spielen herauszuholen ist, die ich bereits durch gespielt habe.

Cronicles of Riddick – ein zwar brutales, aber nicht übermäßiges Spiel das sogar vom Darsteller der Filme (Pitch Black, Cronicles of Riddick) Vin Diesel selbst produziert wurde. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie hochwertig und flüssig sich ein ein 3D-Spiel anfühlen kann. Es ist schon ein paar Jahre alt, viel hat sich nicht mehr verändert, aber die Bildrate ist eindeutig gestiegen.

World of Warcraft – hatte ich bis vor kurzem teilweise Ruckler, die immer beim Blick in animierten und reflektierten Feuerschein auftraten und eine Bildrate von um die 30, so kann ich mit der aktuellen Hardware absolut Ruckfrei spielen und die Bildrate ist innerhalb von Räumen auf über 400 !!! und außerhalb – in Sturmwind z.B. – immer noch über 200. Und das bei maximaler Kantenglättung und allen Eyecandy auf ‚volle Pulle‘.

Crysis, ein doch noch recht aktuelles 3D-Spiel war auf der alten Hardware noch einigermaßen flüssig spielbar. Aber nur in mittleren bis geringen Einstellungen. Jetzt kann ich endlich mit Pixelshader 3.0 und maximalen Detailwerten loslegen und habe gestern meiner Freundin am Telefon vorgeschwärmt wie großartig sich die Sonne in der Wasseroberfläche spiegelt und wie realistisch der Schattenwurf einzelner Blätter auf dem Bootsrumpf erscheint. Angeregt von dieser Qualität habe ich dann auch noch herausgefunden, dass die eingebaute Physik-Engine es erlaubt, Frösche zu fangen, sie dann sehr hoch in die Luft zu werfen um sie danach mit dem Zielgewehr in der Luft zu treffen. Das gleiche funktioniert übrigens mit Hühnern nicht, die überleben schon den (Cybersuit-verstärkten) Wurf nicht. Auch die Unterwasser-Effekte sind einfach großartig. Nach dem Auftauchen perlt sogar etwas Wasser von der Schutzbrille – sehr realistisch gemacht. Zum Schluss führte mich eine Flucht mit dem Schnellboot über einen Wasserfall in die Tiefe. Das auf den Kopf gedrehte Boot diente mir noch kurze Zeit als Schutzschild gegen meine Verfolger und konnte danach noch als sehr taugliches Floß für eine kleine Fahrt den Flusslauf dienen. Und mit einem letzten Blick auf die ultrarealistische Wasseroberfläche habe ich das Spiel dann verlassen.

Nicht zuletzt ist in Age of Conan die Grafik um einige Klassen besser geworden. Sie ruckelt nicht, sie stockt nicht und sieht auch noch sehr gut aus. So schön wie die von Crysis ist sie nicht, aber sie kommt doch recht nahe heran. Die Animationen der Figuren könnten noch ein klein wenig runder sein und insgesamt ist AoC extrem hardwarehungrig betrachtet man im Vergleich die Pracht von Crysis, dessen Bewegungfreiheit fast grenzenlos scheint.