Inselaffen im Trauma?

Ist doch toll. Die englische Polizei und Anti-Terror-Einheiten weisen einen richtigen Erfolg vor. Sie haben die bösen Buben, die reihenweise Flugzeuge absemmeln lassen wollten geschnappt und eingekerkert – vermutlich im Tower, bei Wasser und Brot.
Da könnte man sich doch entspannen und sich auf seinen Flug von oder nach England freuen.

Statt dessen gerät die europäische Welt in Panik, streicht alle Flüge von und nach England! Die Polizei ruft „Critical“ aus und besetzt die Flughäfen. Keiner darf mehr rein oder raus. Welchen Sinn macht sowas denn überhaupt? Haben die nicht die bösen Wichte geschnappt? Sollte man nicht meinen, die anderen bösen Wichte wären jetzt verschreckt und erst mal für eine Weile untergetaucht? Nein? Komisch.

Ich kann es mir nur so erklären, daß es ein paar wirklich dämliche Leute gibt, die annehmen, daß neben dem einen Terror-Nest, daß ausgehoben wurde, jetzt mindestens noch eines auf Rache aus ist und an deren Stelle – El Quaida soll ja so wunderbar dezentral funktionieren – in Funktion treten wird.

Dabei ist die Gefahr vor und auch nach dem Zugriff der Polizei statistisch genau die gleiche. Entweder man kommt bei einem Flug um, oder man kommt nicht um. Die Briten sagen ja nicht einmal, für wann diese Attentatsserie geplant war.

Gut – für die wenigen verbliebenen Flüge haben sie Flüssigkeiten jedweder Art verboten. Spontan kommt mir da die Idee, einen Zweikomponenten-Sprengstoff sowohl in der Blase, wie auch im Darm zu verbergen. Bei einem Gang zur Toilette machts dann einfach *WUMM* und die Sache ist ausgestanden. Oder stecken die Kontrolleure jetzt auch schon Pröbchen-Röhren in den After der Passagiere?

Terrorismus ist ein Problem – definitiv. Seine Ursachen müssen bekämpft werden – auch definitiv.

Aber was da gerade passiert ist nur Augenwischerei für die verschreckte Bevölkerung – noch viel definitiver!

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Happy Birthday to me!

Tja.. heute habe ich Geburtstag. Zeit endlich mal wieder einen Eintrag zu erstellen.

Früher habe ich meine Geburtstage gehasst. In den Wochen davor war ich ungenießbar und sogar grantig gegen meine Umwelt. Älter werden ist doof. Eine Ex-Freundin kann davon ein Lied singen. Danke für die schönen Jahre, Daniela! Auch wenn wir nicht mehr zusammen sind, es ist immerhin eine gute Freundschaft daraus geworden.

Heute ist das anders. Ich versuche positiv zu denken. Samstag war ich mit einer guten Freundin in Holland und dann dort mit ihrem defektem Auto in einem kleinen Kaff gestrandet. Es lebe die ADAC-Plus Mitgliedschaft (member since 1993) – ohne die wären wir dort festgsessen. So aber hatten wir eine hübsche kleine Rückreise in einem PKW-Trailer. Der Corsa hinten drauf. Abenteuer-Urlaub auf der Autobahn. Der Fahrer war sehr nett. Die Freundin auch. Es ist schön gute Freunde zu haben. Das gibt einem das Gefühl gebraucht zu werden.

Anlass der Fahrt war eigentlich ein geplanter kurzer Trip nach Dortmund – ich wollte dort holländische Lakritz besorgen. Für eine sehr liebe Person die mir wichtig ist. Naja… die von der Tanke sind zwar nicht genau die richtigen, aber immer noch besser als nichts.

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